Die Weingüter von Eguisheim laden am letzten Oktoberwochen-
ende zum Weinfest ein.
Eguisheim ist die Wiege der elsässischen Weinberge. Aus diesem Dorf mit dem Charakter einer Stadt stammt Papst Leo IX.
Aus der Lufbildaufname lässt sich erkennen, das die Gassen des Weindorfes im Kreis herum verlaufen. Sie können aber auch entlang der früheren Stadtmauer spazieren gehen und den Berg besteigen, auf dem die drei Türme aus rotem Sandstein als Ruinen weithin zu sehen sind.
Partnerschaft mit Hinterzarten |
Fachwerk-Erker |
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Schattige enge Gassen |
Blick in die schmalen Gassen |
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Der große
Platz vor der Kirche |
Blick auf Weingut Schneider |
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Aus der Geschichte der Stadt weiß man, dass sie bereits seit der Steinzeit bewohnt war und später sich auch die Römer hier niedergelassen hatten. Graf Eberhard als Sohn des 3. Herzogs des Elsass ließ im 8. Jahrhundert den ersten auf dem Berg noch heute sichtbaren Turm bauen. Der Graf gehört zu den Vorfahren des Papstes Leo IX. und der Saint-Odile, der elsässischen Schutzpatronin. Nachdem die Grafenlinie ausstarb, wurde der Ort an das Bistum in Straßburg übertragen. Im Mittelalter gehörte Eguisheim zum Rouffacher Mundat, vergleichbar den mit kirchlicher Immunität ausgestatteten Ländereien des damaligen Klosters Weißenburg. Die Stadt blieb bis zur Revolution Mundat und hatte zwischen dem 16. und 18. Jahnrhundert seine Blütezeit, abgesehen von den Einflüssen der Pest und der massiven Verarmung während des Dreißigjährigen Krieges.
Denkmal vor der Kirche |
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